Allergen I
Sellerie
Kennzeichnungspflicht gemäß EU-Verordnung (EU) Nr. 1169/2011, Anhang II.
Über dieses Allergen
Sellerie und Sellerieerzeugnisse werden oft unterschätzt, sind aber weit verbreitet in Fertigprodukten. Die Sellerieproteine sind hitzestabil und lösen auch nach dem Kochen Reaktionen aus.
Betroffene Bevölkerung (Schätzwerte)
🇦🇹 Österreich
0,3 % (≈ 22.750 Pers.)
🇪🇺 Europäische Union
0,3 % (≈ 1,4 Mio.)
Quellen: AGES, ECARF, EFSA. Werte sind Schätzwerte; die genaue Prävalenz variiert je nach Studie und Definition. Laktoseintoleranz (Allergen G) liegt bei europäischen Erwachsenen bei bis zu 15–20 %.
Typische Symptome
- Mund-Rachen-Syndrom
- Hautreaktionen
- Atemwegsprobleme
- Magen-Darm-Beschwerden
Häufig enthalten in
Tipps für Alltag & Restaurant
- Gemüsebrühen und Suppenwürfel fast immer sellerihaltig – selbst kochen oder spezielle Produkte verwenden.
- „Selleriesalz” als Zutat auf Etiketten – häufig in Gewürzmischungen enthalten.
- Kreuzreaktionen mit Karotten, Petersilie und Birke (Pollen) möglich (Sellerie-Birken-Beifuß-Syndrom).
- In Restaurants: Suppen und Saucen häufig mit Gemüsebrühe (sellerihaltig) aufgekocht.
- Sellerie ist auch in Pulverform und als Extrakt in vielen Würzmitteln enthalten.